Peter Probst: Im Namen des Kreuzes

Peter Probst: Im Namen des Kreuzes

In IM NAMEN DES KREUZES erzÀhlt Peter Probst von dem sexuellen Missbrauch und der totgeschwiegenen HomosexualitÀt katholischer Priester.

Der junge Priesteramtskandidat Matthias Sass begeht Selbstmord. Kurz darauf ist auch sein vĂ€terlicher Freund, ein katholischer Pfarrer, erhĂ€ngt. Der Ex-Polizist Anton Schwarz, der inzwischen als privater Ermittler arbeitet, ist von Matthias` Mutter mit eigenen Untersuchungen beauftragt. Sie glaubt, dass ihr Sohn vom Pfarrer sexuell missbraucht wurde. Schwarz ĂŒbernimmt den Fall zwar anfangs sehr zögerlich, findet aber bald heraus, dass sich Matthias aus ganz anderen GrĂŒnden umgebracht hat. Bei seinen Recherchen gerĂ€t Schwarz immer tiefer in einen Morast aus sexueller Gewalt und Machtmissbrauch hinter den hohen Mauern der katholischen Kirche.

Dass Peter Probst in seinen Krimis immer wieder brisante Themen aufgreift, wissen wir seit seinem Erstlingswerk “Blinde Flecken”. In dem er sich mit dem Rechtsradikalismus auseinandersetzt. In seinem neuen Krimi “Im Namen der Kreuzes” beschĂ€ftigt sich Peter Probst mit dem sexuellen Missbrauch von Schutzbefohlenen innerhalb der katholischen Kirche. Einem sehr unrĂŒhmlichen Kapitel dieser altehrwĂŒrdigen Institution, das in der letzten Zeit vielfach durch die Presse ging. Er geht aber auch auf die Situation der homosexuellen Priester ein. Einem Berufszweig, in dem Schwule laut Probst stark vertreten sind, ohne dass darĂŒber in der Kirche viel gesprochen wĂŒrde, geschweige denn Maßnahmen zur Verbesserung ihrer Situation ergriffen wĂŒrden. Auch seine Darstellung des ultrakonservativen Ordens im Buch ist nach seiner Meinung nicht weit von der RealitĂ€t entfernt.

Es gibt, so Peter Probst, katholische GeheimbĂŒnde, deren Gebaren klar außerhalb der Verfassung steht. Wie immer es darum steht. Peter Probst, der selbst katholische Religion studiert hat, legt mit “Im Namen des Kreuzes” einen engagierten Krimi vor, der sich wieder mit einem brisant-aktuellen Thema auseinandersetzt.

Peter Probst, geboren 1957, schrieb TheaterstĂŒcke und Fernsehfilme, darunter zahlreiche Krimis. Er verfasste DrehbĂŒcher fĂŒr Verfilmungen der Romane seiner Frau Amelie Fried.

Großartige Krimis von Peter Probst: Blinde Flecken # Personenschaden # Im Namen des Kreuzes

hallo-buch.de - Rezensionen und Buchtipps von Silke Schröder
hallo-buch.de

      

© DTVerlag
256 Seiten
Februar 2010
ISBN: 978-3423211956

      

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