
Andreas Föhr: Der Prinzessinnenmörder
Andreas Föhr bettet seinen spannenden Erstlingskrimi DER PRINZESSINNENMÖRDER in die herrliche oberbayrische Landschaft.
Im idyllischen oberbayerischen Landkreis Miesbach, nicht weit von der österreichischen Grenze, scheint die Welt noch in Ordnung. Doch an einem eisig kalten Januartag wird am Spitzingsee die Leiche eines jungen Mädchens gefunden. Ein einziger, tiefer Stich ins Herz, ein goldenes Brokatkleid und eine sonderbare Plakette in ihrem Mund weisen Kommissar Wallner und sein Team unmissverständlich darauf hin, dass es sich hier nicht um einen gewöhnlichen Mord handeln kann. Fieberhaft fangen sie an zu ermitteln. Doch da wird bereits eine zweite Leiche gefunden, und wieder ist es ein junges Mädchen im goldenen Kleid. Der immer frierende Wallner ist entsetzt und kommt schon bald auf eine mehr als sonderbare Spur. Aber kann er auch das Morden stoppen? Ein eiskalter Wettlauf gegen die Zeit beginnt.
Der Prinzessinnenmörder
Andreas Föhr bettet seinen Erstlingskrimi „Der Prinzessinnenmörder“ in die herrliche oberbayrische Landschaft südlich von München. Und nicht nur daran merkt man, dass der hauptberuflich als Drehbuchautor tätige Schreiber sehr eng mit dieser Gegend verbunden sein muss: viele Dialoge seiner Story sind in original-bayerischer Mundart verfasst. Aber keine Angst, auch für den Rest der Republik bleibt der Text verständlich. Und auch sonst versteht Föhr sein Handwerk.
Mit dem ewig frierenden Kommissar Wallner, dem urbayerischen Polizeiobermeister Kreuthner und dem leicht skurrilen Großvater Manfred schafft er sympathische Urgesteine. Die seinem raffiniert und spannend konstruierten Krimi ordentlich Leben einhauchen. Dazu ein Verbrechen, das einem das Blut in den Adern gefrieren lässt. Fertig ist ein Kriminalfall aus einer Gegend, die man sonst nur als Ski- und Wanderkulisse kennt. Und der auf weitere Arbeit für Kommissar Wallner hoffen lässt.
Andreas Föhr ist Jahrgang 1958. Er arbeitete nach Studium und Promotion in den Rechtswissenschaften von 1989 bis 1992 als Jurist bei der Bayerischen Landeszentrale für neue Medien und als Rechtsanwalt. Andreas Föhr verfasste unter anderem Drehbücher für „SOKO 5113“, „Ein Fall für zwei“, „Der Bulle von Tölz“ und „Im Namen des Gesetzes“. Der Autor lebt in Haar bei München.
Spannende Krimi-Buchtipps aus Deutschland

